17. Hilfsmittel für gehandicapte Hunde
Leider kann es manchmal in einem Hundeleben aufgrund von schwerwiegenden Erkrankungen oder Unfällen dazu kommen, dass Gliedmaßen teilweise oder auch ganz amputiert werden müssen, es zu Lähmungen kommt und der Alltag komplett umgekrempelt wird.
Der Bewegungsradius des Hundes ist dann oft massiv eingeschränkt, die noch vorhandenen oder funktionierenden Körperteile müssen mehr leisten, um das Defizit auszugleichen. Hierbei kommt es in Folge oft zu Überbelastungen in den eigentlich gut funktionierenden Strukturen, wodurch dann sekundär neue Probleme entstehen können und schlimmstenfalls der Bewegungsapparat komplett zum Erliegen kommt.
In solchen Fällen können spezielle Hilfsmittel wie etwa Hunderollis, Orthesen oder gar Prothesen die Lebensqualität der betroffenen Hunde deutlich verbessern. Der Bewegungsradius wird vergrößert, überlastete Strukturen entlastet und bestenfalls neue Lebensfreude gewonnen. Das gilt ebenso für ältere Hunde, die aufgrund von Arthrose, Muskelabbau und / oder neurologischen Defiziten kaum noch Spaziergänge bewältigen können, weil einfach die Kraft nicht mehr ausreicht oder die Schmerzen zu stark werden.
Auch hier sollte man unbedingt einen Rolli in Erwägung ziehen… dieser versteht sich dann nicht als „Rollstuhl für gelähmte Hunde“, sondern sollte eher als ein „Rollator für Senioren“ gesehen werden, der den Bewegungsradius vergrößert, dadurch das Herz-Kreislauf-System unterstützt und zudem geistig und psycho-emotional die Gemütslage unserer grauen Schnauzen erhellen kann.
Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben oder Informationen benötigen, wenden sie sich gerne an mich. Entweder kann ich Ihnen als Rehafachberaterin für Tiere Rede und Antwort stehen, oder ich verweise Sie an Stellen, die Ihnen bei Ihrem Anliegen mit Professionalität, Erfahrung und Know-How zur Seite stehen können.